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„Interessanter Titel!“, dachte ich mir, als ich den Film „Einsam bin ich, nicht allein“ das erste Mal las.

Und so war (wieder einmal) klar: „Muss ich sehen!“

Kurz darauf wusste ich, was es mit dem Titel auf sich hatte. „Einsam bin ich, nicht allein“ ist die Zeile eines Liedes, das im gleichnamigen Film „Einsam bin ich, nicht allein“ eine Rolle spielt. Erzählt wird die wahre Geschichte einer deutschen Auswandererfamilie, die mit ihren Kindern, ein paar Koffern und einem großem Rucksack voll Hoffnung auf ein neues Leben nach Amerika ausgewandert ist.

20 Jahre vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in einer Szenerie, die mich immer wieder sehr stark an Michael Manns Filmklassiker „Der letzte Mohikaner“ mit Daniel-Day Lewis erinnerte, der nur zwei Jahre später spielt, konnte ich in sehr schön fotografierten Bildern die Geschichte auf dem Bildschirm verfolgen.

Nach einem Indianerüberfall, bei dem die Eltern getötet werden, müssen die Kinder mit den Indianern ziehen und wachsen fortan bei ihnen auf. Doch das Lied der Mutter, das ihnen von Gott und seiner Nähe erzählt hat, begleitet sie und hilft ihnen durch diese Zeit. Und eines Tages beschließen sie zu fliehen…

Wie schon gesagt, erzählt „Einsam bin ich, nicht allein“ die Geschichte in wunderbaren Bilder und mit einem tollen Soundtrack untermalt. Diese DVD ist deshalb bestens geeignet, um auf einem großen Bildschirm oder per Beamer mit einer guten Soundanlage gesehen zu werden.

Wer „Der letzte Mohikaner“ gesehen hat, wird an einigen Stellen sogar die fantastischen Wasserfälle aus dem Film wieder erkennen. Aber das nur am Rande.

Einsam bin ich, nicht allein“ ist eine tolle Geschichte, in tollem „Outfit“, die davon erzählt, dass wir als Menschen auch in schlimmen Situationen immer in Gottes Nähe sind bzw. er bei uns ist – wenn wir für ihn offen sind und bleiben.

Einen Einwand habe ich dann jedoch anzubringen. Das liegt aber daran, dass unser System der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft – kurz FSK – ein relativ grobes Raster hat, das mal überarbeitet werden sollte. Der Film ist für ein Publikum ab 12 Jahren freigegeben. Das ist wirklich sehr grenzwertig. Eine Einstufung bei 14-15 Jahren wäre sicher passender gewesen.

Daher empfehle ich auf Grund einiger doch rel. brutaler Szenen bei den Indianerüberfällen und den „harten“ Sitten der „Rothäute“, den Film nicht mit kleineren Kindern zu sehen.

Ansonsten: Großes Kino mit Emotionen!

Bis demnächst!

Andreas

Einsam bin ich, nicht allein
Gerth Medien
Januar 2016
DVD

1755 - Eine deutsche Auswandererfamilie wagt den Neuanfang in Amerika. Zuerst sieht alles gut aus, doch dann wendet sich das Blatt, als sie von feindseligen Indianerstämmen überfallen und die beiden Töchter entführt und verschleppt werden. Anfangs gelingt es den Mädchen noch, zusammen zu bleiben und sich gegenseitig zu ermutigen. Dabei sind ihnen die Worte des Glaubensliedes Einsam bin ich, nicht allein , die ihnen schon früh von ihren Eltern mit auf den Weg gegeben wurden, ein beständiger Trost. Doch dann werden sie getrennt - und ihr Gottvertrauen damit auf eine harte Probe gestellt. Werden die Schwestern sich und ihre Familie jemals wiedersehen? Nach einer wahren Geschichte.

Interessant: Der Titelsong von Joni Earickson-Tada war für den Oscar nominiert.

Bildformat: Widescreen 2.35:1 (anamorph) Tonformat: Dolby Digital 5.1 (Deutsch und Englisch) Untertitel: Deutsch

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