Kirche, öffne dich!

Glööckler nimmt mit in seine Gedanken- und Glaubenswelt. Das Buch lässt sich leicht und durchaus kurzweilig lesen.
Glööckler erstaunt durch seine, für mich im Gegensatz zu seinem Auftreten, in vielen Dingen sehr bodenständigen und konservativen Ansichten.
Ich nehme ihm seinen Glauben und seine immer noch bestehende Neugier und Stellen von Fragen ab. Er zeigt sich tolerant und offen gegenüber Glaubensrichtungen und Religionen, interessiert sich für sie, sagt aber z.B. auch klar über den Buddhismus, dass ihm in ihm der klare Gottesbezug fehle. Auch spricht er im Buch nicht einfach nur von “Gott” sondern klar und deutlich von Jesus Christus als Erlöser. Das ist in solchen Büchern durchaus nicht selbstverständlich, da dort sehr häufig “nur” von Gott die Rede ist, was Interpretationen freien Lauf lässt.
In Richtung der Kirche fühlt sich das Buch wie ein Coachingvortrag an. So als würde Glööckler seinen Angestellten eine Standpauke halten, weil sie “schlecht verkaufen”. Er demotiviert allerdings nicht, sondern versucht aufzubauen, Mut zu machen und sagt: “Kirche, öffne dich!”

Bis demnächst!

Andreas

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